St. Anna Denzingen

Sankt Anna in Denzingen

Denzingen gehört zu den ältesten Siedlungsarealen im Raum Günzburg und wird archivarisch erstmals im 12. Jahrhundert erwähnt.

Der Kirchenbau, der inmitten des Ortes liegt, reicht in seinen Ostteilen wohl bis in das späte Mittelalter zurück.

Die Fensterachse nach Westen wurde dem Bau in der Mitte des 18. Jh. zugefügt. In der zweiten Hälfte des 19. Jh. führte man eine schrittweise Erneuerung des Innenraums durch.

Bei der Beseitigung von Kriegsschäden erfolgte zwischen 1950 -1953 eine Innenrestaurierung, bei denen die nazarenische Innengestaltung übertüncht wurde.

Von 1986-1988 wurden erneut umfassende Renovierungsarbeiten im Inneren vorgenommen. Lediglich das Deckengemälde stammt aus der Zeit um 1900.

Zielpunkt des Kirchenraumes ist der sechssäulige Hochaltar, dessen Zentrum eine Figur der Madonna mit Kind aus dem 2. Viertel des 18. Jahrhunderts einnimmt.

Die Pieta zu Füßen des barocken Kruzifixes stammt wohl aus dem Anfang des 18. Jahrhunderts; die Figur der Anna mit der lesenden Maria von 1879.

Im Frühjahr 2014 wurden umfangreiche Restaurierungsmaßnahmen am Dachstuhl und im Außenbereich der Kirche abgeschlossen.

In einer kleinen Feierstunde wurden das Kreuz und die goldene Kugel auf dem Denzinger Kirchturm wieder angebracht.

Nach der bereits erfolgten Renovierung des Inneren der Kirche,  präsentiert sich nun Sankt Anna auch von außen als kleines Schmuckstück auf dem Weg nach Günzburg.