Pilger- und Studienreise nach Assisi, Rom und Padua im Oktober 2014

   

Studien – und Pilgerreise nach Assisi, Rom und Padua im Oktober 2014

Es gibt viele Gelegenheiten, die ewige Stadt Rom zu erkunden. Aber nur wenige bieten die Möglichkeit, neben den Sehenswürdigkeiten des Altertums und der Gegenwart auch noch solche glaubensvertiefende Eindrücke zu erleben, wie es den Teilnehmern  dieser Reise geboten wurde.

Am Reiseanfang stand bereits der erste Höhepunkt: eine Nacht in Assisi mit einem  Gottesdienst am folgenden Morgen in einer Kapelle neben dem Grab des Heiligen Franz. Spätestens als am Ende der Messe die ganze Gruppe den Sonnengesang anstimmte, und das „laudato si“  vielstimmig im Kirchenraum erklang, war bei allen Reiseteilnehmern der Funke übergesprungen. Die anschließende Führung durch die Basilika hatte einen ganz speziellen Charakter, machte es sich Pater Thomas doch zur Aufgabe, nicht nur die kunsthistorischen Schätze der Kirche zu erläutern, sondern sein besonderes Augenmerk auf die glaubensrelevanten Hintergründe der Entstehung der einzelnen Kunstwerke zu legen.  Tief beeindruckt verließ die Gruppe die Basilika und manch einer wünschte sich, noch länger dort verweilen zu können.  

Der Zwischenstopp in der Basilika Santa Maria degli Angeli, die um das kleine Kirchlein Portiunkula herumgebaut wurde,  in dem der Heilige Franz seine tiefsten Glaubenserlebnisse hatte und dort auch starb, gab den Reisenden die Gelegenheit zur stillen Einkehr.



Nach diesen bewegenden Eindrücken war erstmals Urlaubsstimmung angesagt. Bei strahlendem Sonnenschein ging die Reise durch die herrliche Italienische Landschaft über Frascati, wo bei Cappuccino und Eis südländisches Flair zu spüren war, nach Rom.

Dort hatten wir gleich noch am Abend die erste Führung durch die beeindruckende Kathedrale Sankt Paul vor den Mauern, wo die letzte Ruhestätte des Apostels Paulus ist.






Die Tage in Rom erfüllten alle Erwartungen: Papstaudienz auf dem Petersplatz mit Sitzplätzen, Führung durch
das antike und moderne Rom, die Vatikanischen Museen mit der Sixtinischen Kapelle, der Petersdom, Sankt Paul vor den Mauern, Santa Maria Maggiore und die Lateranbasilika, die Engelsburg, die Piazza Navona, die spanische Treppe… ,
    ein umfangreiches Programm, durch das der lokale Reiseführer Martin, ein ehemaliger Kommandant der Schweizer Garde, perfekt  führte. Es war beeindruckend auf den Spuren der Apostel und der frühen Christen in Rom unterwegs zu sein. Für die seelische Stärkung sorgte ein  Gottesdienst in einer Seitenkapelle von Santa Maria Maggiore am zweiten Abend.




Ein letzter Höhepunkt war auf der Heimreise, die über das wunderschön gelegene und sehr gepflegte Orvieto führte, der Aufenthalt in Padua, der Stadt, in der der Heilige Antonius seine letzte Ruhestätte fand. Der Sonntagsgottesdienst in einer Seitenkapelle der Antonius Basilika gab wieder viele Impulse zum Nach- und Weiterdenken.



Kurzum, eine Reise mit vielen Höhepunkten und vor allem der Erfahrung intensiver Glaubensbezeugungen, die die frühen Christen und besonders auch der Heilige Franz und der Heilige Antonius hinterlassen haben.

Claudia Jahn


unterwegs:

               


in Rom: