Mittwochsfrauen - Vorsorgevollmacht und Betreuung - das Thema im Januar

Vorsorgevollmacht und Betreuung - das Thema der Mittwochsfrauen im Januar!


„Die Mutter meiner Nachbarin hat einen Schlaganfall erlitten und ist halbseitig gelähmt. Jetzt soll die Nachbarin alle Angelegenheiten für sie erledigen und weiß nicht, inwieweit sie dazu überhaupt berechtigt ist.“

Da man immer wieder einmal vor solche Situationen gestellt ist, befassten sich die Mittwochsfrauen im Januar mit Fragen der Vorsorgevollmacht, Betreuung und der Patientenverfügung.

Als Referentinnen waren geladen: Frau I. Groß, Richterin und stellvertretende Direktorin des Amtsgerichts Günzburg und Frau Dr. M. Kiermasz, Fachärztin für Allgemeinmedizin.

Frau Groß machte den Unterschied zwischen einer Vorsorgevollmacht, die der Betroffene selbst vergibt und über deren Umfang er auch selbst entscheidet, und andererseits der vom Gericht angeordneten Betreuung klar.

Für den medizinischen Bereich erläuterte Frau Dr. Kiermasz die Möglichkeiten, seinen Willen kundzutun bei der Frage, welche medizinischen Maßnahmen getroffen oder erlassen werden können. In der sog. Patientenverfügung wird dies dann schriftlich niedergelegt.

Zahlreiche Beispiele aus der Praxis erhellten das Thema und führten zu einer engagierten Diskussion.

Ein herzliches Dankeschön an die beiden Referentinnen, die diesen Abend zu einer äußerst informativen Veranstaltung werden ließen.

O. Herold-Lurz