Friedensweg der Religionen

                                                                                                     

Der Friedensweg der Religionen - ein Zeichen für den Frieden

Ein Zeichen setzen, für ein friedliches Miteinander der verschiedenen Religionen und Kulturen in Günzburg,

das war die Intention der Organisatoren des Friedenswegs –

und dieses Zeichen wurde am ersten Sonntag im Juni auf eindrucksvolle Weise gesetzt!



Trotz strömenden Regens den ganzen Tag über fanden weit über 500 Menschen den Weg ins Forum am Hofgarten. Christen und Muslime, Günzburger und Asylbewerber, ihnen allen war es wichtig zu zeigen, dass der Dialog die Basis für Verständnis und Offenheit allen Mitmenschen gegenüber ist.





Mit auf den Friedensweg genommen haben die Kinder der Grundschule Südost die Gläubigen der verschiedenen Günzburger Religionen. In ihrem liebevoll inszenierten Singspiel „Fremde werden Freunde“ hatten die Schulspielgruppe und der Schulchor unter der Leitung von Maria Hubensteiner und Marlies Mayer zuvor aufgezeigt, dass Kleinigkeiten ein Anlass sein können, um aufeinander zuzugehen.

In diesem Fall fanden die „Gelbländer“ und die „Blauländer“ durch Seifenblasen wieder zueinander.

Der Text des Schlusskanons:  „Geht einer auf den andern zu und lädt ihn zu sich ein, wird keiner auf der großen Welt mehr ganz alleine sein“ entsprach genau dem Wunsch der geistlichen Herren, dass Frieden  nicht selbstverständlich ist, sondern gehegt und gepflegt werden muss!




Mit Gebeten sowie Zitaten aus der Bibel und dem Koran unterstrichen die 7 Vertreter der Katholiken, Protestanten und Muslime in Günzburg ihre Botschaft, im gemeinsamen Glauben an Gott mit Liebe und Respekt den Umgang mit dem Nächsten zu pflegen und damit ein deutliches Zeichen für den Wunsch nach Frieden zu setzen.  




         


Ein Zeichen des Himmels war mit Sicherheit der strahlende Sonnenschein, der den Dauerregen dieses Tages für genau die Zeit unterbrach, als am Ende der Veranstaltung Hunderte bunte Luftballone aufstiegen und anschließend am gut bestückten internationalen Büfett der Austausch mit den Teilnehmern beim gemeinsamen Essen stattfand. Dieser Wink des Himmels und die große positive Resonanz der Besucher war der schönste Lohn für die Mühen der monatelangen Vorbereitung des Organisationsteams.

Oberbürgermeister Gerhard Jauernig bekundete am Ende der Veranstaltung mit offensichtlicher Freude seinen Stolz auf die Bürger seiner Stadt, die deutlich zum Ausdruck bringen, dass es in Günzburg selbstverständlich ist, offen und tolerant miteinander zu leben.  




Ein großes Dankeschön der verantwortlichen Organisatoren geht an alle, die mitgeholfen haben, den Friedensweg zu planen und zu realisieren. Ein herzliches Dankeschön an alle Helfer beim Aufbau und beim Aufräumen und an alle, die durch ihre Teilnahme am Friedensweg und den köstlichen Beiträgen zum Büfett ihren Wunsch nach Frieden zum Ausdruck brachten.

Claudia Jahn


                 

                  

  



Viele Grundschüler gestalteten das Singspiel und hatten großen Spaß bei den Proben 

         

             


              

Was wäre ein Fest ohne Besucher!

                                           



Bis zum nächsten Friedensweg!