Familiengottesdienst zum Erntedank

„Solange noch die Liebe unter uns ist, wir miteinander teilen und  füreinander da sind,

habe ich keine Furcht um uns!“

 

Das war das Fazit einer Geschichte, die die Kinder der Grundschule Südost zusammen mit den Kindern des Kinderchores von Heilig Geist anlässlich des Familiengottesdienstes an Erntedank erzählten - die Geschichte eines Stückes Brot, das geteilt von vielen Bedürftigen, in viele Häuser Segen und Hilfe bringt und zum Schluss zu seinem ursprünglich Spender zurückfindet.  

 

So schlecht es uns auch gehen mag, es gibt immer jemanden, dem es auch schlecht oder noch schlechter geht und der sich über unsere Hilfe freut. Im Geben erfahren wir die Gnade Gottes, die uns schon der Apostel Paulus vor Augen führte, als er sagte: „ in allem habe ich euch gezeigt, dass  man sich der Schwachen annehmen soll, in Erinnerung an die Worte Jesu, der selbst gesagt hat: Geben ist seliger denn nehmen“. (Apostelgeschichte 20,35)

 

Diese Gnade wünschen wir uns allen!  


 


Am Ende die Rechnung

Einmal wird uns gewiss die Rechnung präsentiert für den Sonnenschein
und das Rauschen der Blätter, die sanften Maiglöckchen  und die dunklen Tannen, 
für den Schnee und den Wind, den Vogelflug und das Gras und die Schmetterlinge, 

für die Luft, die wir geatmet haben, und den Blick auf die Sterne und

für alle die Tage, die Abende und die Nächte. 

Einmal wird es Zeit, dass wir aufbrechen und bezahlen:

Bitte die Rechnung. 

Doch wir haben sie ohne den Wirt gemacht!  „Ich habe euch eingeladen,“

sagt der und lacht soweit die Erde reicht: "Es war mir ein Vergnügen!"



Claudia Jahn