unsere Kirche

 

Das Pfarrzentrum Günzburg - Südost entstand im Jahr 1973 gemäß den Richtlinien über den Bau neuer Kirchen im Bistum Augsburg aus dem Jahre 1969. Danach sollte kein traditioneller Bau mit Hauptschiff, eingezogenem Chor und ein Turm entstehen, sondern vielmehr ein Gemeindezentrum mit dem Altar als geistige Mitte. Die Kirchenweihe fand am 21. Oktober 1973 unter dem damaligen Bischof Dr. Josef Stimpfle statt.

Der Kirchenraum mit einem Ausmaß von 33 x 25 m bildet mit 600 Sitzplätzen das Herzstück der Gesamtanlage. Alle Elemente des Bauwerks sind auf eine lebendige Spannung ausgelegt, die in freier Atmosphäre zu Gemeinsamkeit führen soll.

Altar, Ambo, Tabernakel und Taufort entsprechend den konziliaren gottesdienstlichen Entwicklungen. Die Sakramentskapelle mit Tabernakel hat eine offene Verbindung zum Kirchenraum und bietet dem stillen Beter eine Stätte der inneren Sammlung.

 

Foyer und Gruppenraum befinden sich vor dem Kirchenraum. Im Untergeschoss liegen die Jugendräume.

Einzigartig ist die farbige Gestaltung des Innenraumes.

Unsere Kirche ist dem Heiligen Geist geweiht. Damit war für den Künstler, Professor Franz Nagel, das Thema für die Bemalung des Innenraums gegeben: Die Sendung des Heiligen Geistes. Die vom Künstler verwendete Farbskala reicht vom tiefen Schwarz über silbriges Grau zum strahlenden Weiß, blauen Schattierungen aller Art, vom saftigen Grün bis zum leuchtenden Rot. Kontrastfarben werden verwendet als Sinnbilder unseres menschlichen Lebens, das von tiefem Leid und Schuld, aber auch von Hoffnung und Freude geprägt wird.
Die bildnerischen Formmittel bewegen sich ebenfalls nach dem Gesetz des Kontrastes: Kurven mit Geraden, Kreise mit Quadraten und Rechtecken.
Insgesamt werden vom Künstler die elementaren Formen und Kräfte - Erde und Wasser, Feuer und Luft - als Urzelle jeglichen Lebens dargestellt.

Entsprechend der Lesung des Pfingstsonntages übersetzte Prof. Nagel das “Brausen vom Himmel her“ mit der Bemalung der oberen östlichen Wand mit einem rotglühenden Halbkreises, sowie feurigen Zungen, die über den Häuptern der in der Kirche versammelten Gemeinde zu schweben scheinen. Damit drückt der Künstler aus, dass der Geist der Liebe, der durch die Apostel verkündet wurde, seine Erinnerung in der ins Zentrum des Gemäldes gestellten Weltkugel findet.
Zur weiteren Informationen zur baulichen und künstlerischen Gestaltung werden die in der Kirche ausliegenden Broschüren empfohlen.

 


Anmelden