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Ein musikalischer Höhepunkt  der ganz besonderen Art

Stabat Mater - dargeboten vom heilig geist ensemble zusammen mit dem Neuen Kammerchor Heidenheim und der Camerata Ulm

Die Konzerte des heilig geist ensembles gehören seit langem zu den musikalischen Glanzstücken im weiten Umkreis. Ein ganz besonderes Erlebnis war die Aufführung des Stabat Mater am Palmsonntag unter der Leitung von Kirchenmusiker Wolfram Seitz, bei der das heilig geist ensemble stimmgewaltig vom Neuen Kammerchor Heidenheim Unterstützung erhielt.

In einer Zeit, in der klassische Musik gerade bei Jugendlichen nicht unbedingt den Zahn der Zeit trifft, ist es umso bewundernswerter, mit welcher Präzision und Hingabe die Schülerinnen  und Schüler des Schiller-Gymnasiums Heidenheim dieses gewaltige Werk von Karl Jenkins zur Aufführung brachten.

Der im frühen Mittelalter geschriebene Hymnus über den Schmerz der Mutter, die unter dem Kreuz stehend,  ihren Sohn leiden und sterben sehen muss, wurde von zahlreichen Komponisten vertont. Karl Jenkins hat die lateinische Fassung des Gedichtes um  sechs weitere Stücke mit Texten über die Trauer  ergänzt.

Grandios aufgebaut sind die Spannungsbögen zwischen tiefstem Schmerz und tröstlicher Hoffnung. Durch die Kombination von ethnischen Solo-Gesängen und den Duduk – Klängen aus dem arabischen Kulturkreis mit klassischer Chormusik und einer an Filmmusik erinnernden, opulenten Orchestrierung schlägt Jenkins eine Brücke zwischen Antike und Moderne, zwischen Morgenland und Abendland.  Mit seinen vertrauten und fremdländischen Klangfarben ist das Stabat Mater zugleich ungewöhnlich und zugänglich, berührend und aufwühlend.

Es war ein Erlebnis für alle Sinne: dieser beeindruckende Anblick der insgesamt 140 Sängerinnen und Sänger und des Orchesters vor dem Kreuz,  das einfühlsame Stück, das den Zuhörer den kaum zu ertragenden Schmerz der Mutter auf so eindrucksvolle Weise miterleben lässt,  die Solistin Henrike Paede, die auf ergreifende Weise das Herzensleid der Mutter zum Ausdruck bringt, diese gewaltige Musik in allen Facetten.

Mit einem nicht enden wollenden stehenden Applaus bedankte sich das begeisterte Publikum bei Wolfram Seitz, den beiden Chören und dem Orchester.  

Am sehenswerten Büfett bei sommerlichen Temperaturen fand dieser wunderbare Abend seine Vollendung.  

Claudia Jahn



Eindrücke vor Konzertbeginn

Thomas Kammel und Sylvia Lohse -

der Leiter und die Managerin des Neuen Kammerchors Heidenheim

vor dem Konzert mit Pfarrer Ulrich Däubler 




                   

 


Kaffeepause im Pfarrgarten und im Gruppenraum

       
         

Empfang nach dem Konzert im Pfarrgarten bei sommerlichen Temperaturen Anfang April

     

            

--> Der Link zum Bericht in der Günzburger Zeitung vom 11.4.2017

http://www.augsburger-allgemeine.de/guenzburg/Mariensong-im-Multimediasound-id41176561.html




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